Pappelplatz mit Geldzählerbrunnen

Die 1912 vom Bildhauer Erst Wenck (1865 – 1929) geschaffene Skulptur stellt einen überlebensgroßen knieenden Athleten dar. Die Gesten des Geldzählens erinnern daran, dass sich auf dem Pappelplatz, wo sich die Skulptur aus Muschelkalk auf einem achteckigen Brunnenbecken erhebt, einst ein Marktplatz befand.

Im Zuge der Verlängerung der Ackerstraße über die Invalidenstraße hinaus wurde 1833 der Pappelplatz angelegt. Anfänglich wurde er als Marktplatz für die Bewohner des neuen Stadtviertels genutzt. Nach Plänen von Hermann Mächtig nahm der Platz 1892/93 die Gestalt einer Grünanlage mit einer halbrunden Sitznische an. Zur Invalidenstraße hin behielt man die Nutzung als Marktplatz weiterhin bei.