
Monumentalplastik von Hildegard Leest
Zwischen den U-Bahnhaltestellen Reinickendorfer Straße und Schwarzkopffstraße der Linie U6 befindet sich in der Parkanlage Ecke Liesenstraße/Chausseestraße ein sich an die Hände fassendes Denkmal und Paar namens „Wiedervereinigung“ der Bildhauerin Hildegard Leest.
Das über zwei Meter hohe und breite sich Hände reichende Paar bildet ein ebenso großes bzw. breites Tor. Die Figuren gelten als Symbol der Zusammengehörigkeit zwischen Ost und West. Sie zeigen die Hoffnung auf eine Wiedervereinigung und drücken Schmerz über die Trennung Deutschlands aus.
Die aus Muschelkalk bestehende Monumentalplastik „Wiedervereinigung“ wurde 1962 nahe dem ehemaligen Grenzübergang Chausseestraße in Berlin-Wedding in der Nähe des Hedwigfriedhofs aufgestellt und übermittelt heute das Verständnis der politischen Situation in den ersten Jahren nach der vollständigen Abriegelung der Grenze zu West-Berlin.

